Rhönradturnen

Trainingszeiten ( in der Schulzeit – sonst nach Absprache)

Tag Uhrzeit Gruppe
Montags 15:00 – 16:15 Anfänger – Kinder
Montags 16:15 – 17:30 Fortgeschrittene – Kinder
Mittwochs 19:00 – 20:30 Erwachsene
Freitags 18:30 – 20:00 Wettkampf (Kinder u. Erwachsene)

—-jeweils in der Gogenkroghalle—-

Trainerinnen:

Anke Markmann 0 45 64 – 99 39 59
Verena Markmann 0 45 64 – 99 39 59
Unsere Berichte:

allgemeines:

Das Rhönrad wurde 1925 von Otto Feick in Schönau a.d. Brend in der bayerischen Rhön zum Patent angemeldet, als „Reifen- Turn- und Sportgerät“. Erfunden hatte er das Rad in Ludwigshafen am Rhein ca.1920-1922, auf dem Gelände des VSK Germania, einem Sportverein, dessen Gründungsvorsitzender Otto Feick war. Das Patent wurde am 8. November 1925 ausgestellt, erst 1926 wurde der Name „Rhönrad“ geschützt und eingetragen. Der Sohn eines Schmiedes war bereits als Kind in zwei Wagen-Reifen in Reichenbach, vor der Schmiede des Großvaters den Berg herunter gerollt. Später entwickelte er das Sportgerät weiter. 1936, bei den Olympischen Spielen in Berlin, wurde dieser Sport vorgeführt, jedoch nicht als olympische Disziplin.

Heute ist das Rhönradturnen auch über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt. Der Schwerpunkt dieser Turnsportart liegt allerdings in Deutschland.

Es gibt drei Einzel-Disziplinen:

  • Das Geradeturnen: Dabei rollt das Rad auf einer Fläche von 21 auf 3 Metern auf beiden Reifen und es werden Pflicht- und Kürübungen vorgeturnt. Teilweise werden dabei Elemente aus dem Reck- oder Barrenturnen verwendet. Es gibt Übungen, die mit Hilfe beider, einer oder ohne Bindungen ausgeführt werden. Bei der Kür geht es von 10.00 Punkten aus, 4.00 Punkte davon entsprechen der Schwierigkeit. Im Erwachsenenbereich wird das Geradeturnen zu Musik (ähnlich dem Eiskunstlaufen) ausgeführt. Dabei ist es wichtig, dass die Turnerinnen und Turner zur Musik passend ihre Elemente turnen und entsprechende Akzente setzen.
  • Das Spiraleturnen: Das Rad bewegt sich auf einem der Reifen, es tellert wie bei einer Münze. In der „großen“ Spirale hat das Rad einen Neigungswinkel von 60 Grad, in der „kleinen“ Spirale weniger als 30 Grad. Der Turner versucht das Rad durch Gewichtsverlagerung und Armzug auf der jeweiligen Höhe zu halten und nach 3-5 Sekunden in der kleinen Spirale das Rad wieder in den Stand zu bringen. Beim Spiraleturnen turnt man eine Pflicht und später kommt dann noch die Kür dazu.
  • Der Sprung: Der Sprung wird von den männlichen und seit 1999 auch von den weiblichen Turnern ausgeführt. Das Rad wird mit Schwung angeschoben. Der Turner läuft im Steigerungslauf hinter dem Rad her und lässt sich vom Schwung auf das Rad ziehen. Aus der Grätsch-, Hock- oder Standposition vollführt er dann einen Sprung auf einen Mattenberg. Dies kann z. B. ein Hocksprung, Grätschsprung, Überschlag oder Salto sein.

Spartenleitung: Bianca Tode Tel: 0176 – 44559212

Bei Fragen:

Ihr Name (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Betreff

Ihre Nachricht

Captcha
captcha